Förderung

Förderung für Existenzgründer

Nach neuesten Studien sind Existenzgründungen, welche Fördermittel in Anspruch nahmen, im Durchschnitt erfolgreicher als neu gegründete Unternehmen ohne Inanspruchnahme öffentlicher oder privater Förderungen. Dies rief den Bund, die Länderund die Kommunen auf den Plan, in deren ureigensten Interesse eine prosperierende Wirtschaft liegt. So entstand in Deutschland eine große Bandbreite an Förderprogrammen, vielfach regional unterschiedlich und insgesamt in der ganzen Variabilität kaum noch zu überschauen. So verwundert es nicht, dass viele Fördertöpfe selten oder gar nicht abgerufen werden, da schlichtweg nicht bekannt ist, dass sie überhaupt existieren. Daher ist es unser Ziel, durch intensive Recherche das Optimum an Förderung für Ihre Existengründung oder ihr Unternehmen zu erreichen. Sprechen Sie uns einfach an, wir sind Ihnen gerne bei der finanziellen Planung Ihres Projektes behilflich und informieren Sie über Fördermöglichkeiten, die die eigenen Investitionskosten nicht selten stark reduzieren.

Auch für die Beratung von Existenzgründern existieren verschiedene Förderprogramme, welche zum Teil die Nettoberatungskosten bis zu 90% mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen fördern. Im folgenden geben wir Ihnen eine Übersicht über die gängigsten und zugleich bekanntesten Förderprogramme für Existenzgründer.

Bitte beachten Sie:

Grundsätzlich gilt für nahezu alle Fördermittel: Sie müssen vor Projektbeginn beantragt werden! Weiterhin wird fast immer ein bankfähiger Businessplan benötigt.

Zuschüsse für Existenzgründer

Am interessantesten sind hier natürlich Förderungen, welche nicht zurückgezahlt werden müssen. Das sind Fördermittel, die ihr Gründungsprojekt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses wie ein zusätzliches “Einkommen” (einmalig oder über einen bestimmten Zeitraum) unterstützen. Sie mindern die Liquiditätsengpässe, die vielfach in der Gründungsphase auftreten können. Dabei gibt es viele unterschiedliche Programme, die je nach Situation bzw. nach Vorhaben in Anspruch genommen werden können. Diese Förderungen können regional sehr unterschiedlich sein. So haben viele Bundesländer und Kommunen eigene Förderinstitute und eigene Förderprogramme.

Zu den nicht rückzahlbaren Zuschüssen für Existenzgründer zählen insbesondere

  • Gründungszuschuß (bei vorangegangener Arbeitslosigkeit)
  • Einstiegsgeld (bei vorangegangener Arbeitslosigkeit)
  • KFW-Gründercoaching (bis zu 75% Zuschuss zu den Beratungskosten)
  • Eingliederungszuschüsse (bei Schaffung von Arbeitsplätzen)
  • Einstellungszuschüsse

Für notwendige Investitionen gibt es neben einer Vielzahl zinsvergünstigter Darlehen mit ggf. tilgungsfreien Zeiträumen auch die folgenden Programme

  • GA-Zuschuß (20-50 %, regional unterschiedlich)

Je nach Bundesland existieren noch eine Vielzahl anderer Zuschußprogramme.

Forschung und Entwicklung

Dieses Feld würdigt der Staat als besonders förderungswert. Unternehmen mit besonders innovativen Produkten verfügen oftmals über zukunftsträchtige Technologien, die deren Produkten weltweit Bedeutung verschaffen. Je nach Art der Innovation wird hierdurch die Wirtschaftskraft und Bedeutung des Standortes Deutschland entscheidend mitgeprägt.

Daher hat der Staat eine Vielzahl von Förderprogrammen in Leben gerufen, welche die Beantragung nicht rückzahlbarer Zuschüsse für die unterschiedlichsten Forschungs-und Entwicklungsvorhaben ermöglichen. Der Zuschuß beträgt nominal bis zu 35%. Real können so schnell bis zu 50% werden.

Darlehen

Zahlreiche regionale und überregionale Darlehensprogramme stehen Existenzgründern und jungen Unternehmen zur Verfügung. Diese müssen in nahezu allen Fällen über die Hausbank beantragt werden. Vorsicht: Gehen Sie nicht ohne Businessplan zu Ihrem Banker. Dort stellt man unverbindliche Anfragen oftmals mit nicht professioneller Vorbereitung gleich. Besonders interessant für Gründer sind Darlehen mit einer sogenannten Haftungsfreistellung.  Als Unternehmer jedoch werden Sie von der Haftung in keinem Fall freigestellt. Interessante Progamme sind:

  • KFW-Startgeld
  • KFW-Unternehmerkredit
  • Unternehmerkapital – ERP-Kapital für Gründung

Bürgschaften

Oftmals reichen die Sicherheiten von Gründern nicht aus und gerade am Anfang sind viele Banken besonders “sicherheitsbedürftig”. Viele Bundesländer haben deshalb regionale Förderinstitute oder Bürgschaftsbanken, die behilflich sein können. Auch hierfür benötigen Sie einen professionellen Businessplan.

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